Kurzmitteilung

Bald wieder da!

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I know, I know , I know – ich weiß, ich weiß, ich weiß: Ich war ewig nicht hier und mein Blog liegt irgendwie brach. Macht euch keine Sorgen. Ich hab euch nicht vergessen. Es war nur einfach sooooo viel los, dass für meine Beiträge hier keine Zeit mehr blieb. Und halbherzig wollte ich dann auch nicht. Aber ganz bald geht es weiter! Versprochen. Hier schon einmal ein kleiner Ausblick auf das WOMIT … 🙂

Also bis bald – ganz bald! Ich freu mich auf euch!
Bisous, Ari

{made by ari} SCHOKO-BIRNEN-KUCHEN

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Auf meiner wunderbaren Joggingstrecke, die wenige Meter von zu Hause einfach nur querfeldein führt stehen sie: traumhafte Birnenbäume, die von der Stadt für alle Bewohner gepflanzt wurden. Während meiner letzten Läufe war es dann soweit: ERNTEZEIT. Durch die Arbeit sind der Liebste und ich leider erst am Wochenende dazugekommen, selbst zu pflücken, aber mit dem 3 Meter langen Obstpflücker konnten wir doch noch ein paar Birnchen aus den Baumkronen fischen.

Und dann? SCHOKO-BIRNEN-KUCHEN natürlich!

Hier die Zutaten:

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Den Backofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Birnen schälen und in Würfel schneiden.

Alle anderen Zutaten in einer Rührschüssel zu einem cremigen Teig verrühren. Unbedingt kurz probieren – schmeckt einfach fantastisch! Aber dann aufhören, sonst ist die Schüssel zu schnell leer 🙂

Den Teig in eine Springform geben und die Birnenstücke kranzförmig auf dem Teig verteilen und dann rein damit in den Ofen.

Bei 180 °C Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten im Ofen backen. Schon nach wenigen Minuten verbreitet sich dieser verführerische Duft in der Küche. Nach dem Backen den Kuchen kurz auskühlen lassen, aus der Springform lösen und mit ein wenig Puderzucker bestreuen. Am besten noch warm servieren.

Wir haben den Kuchen zu zweit (!) bei einer Kanne „Team Spirit“ von SAMOVA (ein toller BIO-Tee!) zu drei Vierteln verputzt, während draußen der Regen ans Fenster prasselte. Einfach himmlisch.

Die Reststücke habe ich mir für meinen Lesenachmittag aufgehoben. Aktuell mit einem echten Klassiker: „Der Medicus“ von Noah Gordon.

Dieses wunderbare Rezept hat es übrigens in mein wunderbares Rezeptbuch von Jeannie von „Zucker, Zimt und Liebe“ geschafft – und da kommen wirklich nur die liebsten Backrezepte rein 🙂 ❤20161002_153305

Kartenalarm – endlich mal wieder

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Der Alltag lässt mir im Moment nicht gerade üppig Zeit, aber hin und wieder gibt es doch einen Anlass, zudem ich es mir nicht nehmen lasse, selbst ein Kärtchen zu basteln. Hier meine neuesten Werke:

 

Für Jenny & Dennis gab es eine schlichte aber knallig-moderne Karte zur Hochzeit. Alles Liebe nochmal! Es war ein wirklich tolles Fest – die lockere Atmosphäre, die ihr euch gewünscht habt, war auf jeden Fall da. Wir haben es genossen!

Meine backverrückte Freundin J. bekam eine Geburtstagskarte mit Muffin – schnell dahingezaubert aber von Herzen ❤ Wir freuen uns auf viele weitere Kostproben!

Die DANKE-Karte ging nach Berlin an einen Dienstleister, der wirklich alles möglich macht. Auch hier nochmals ganz großes Dankeschön an die wunderbare Familie von Holwede, die großartige Stadtführungen in Berlin, Potsdam und Umgebung anbieten.

 

Heiliger Ort: Boekhandel Dominicanen/Maastricht

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Manchmal weiß man es einfach: Man befindet sich an einem heiligen Ort. Als ich vor ein paar Tagen auf einer Reise durch Maastricht kam, hatte ich plötzlich dieses Gefühl. Wo? In einer Buchhandlung – wie könnte es anders sein, richtig?

Die Boekhandel Dominicanen ist wahrhaft magisch – sie ist in einer alten, entweihten Kirche untergebracht und gleich wenn man sie betritt, hat man dieses gewisse Gefühl. Man wird ganz leise – ruhig geradezu und ich habe mich umgesehen, nicht nur mir ging es so, auch die anderen Menschen um mich herum umgab diese innere Ruhe, eine Art Erhabenheit, die sich von diesem heiligen Palast der Weisheit, auf die eigene Seele, auf das Herz übertrug.

Ich als gläubiger Mensch habe auch manchmal ein Problem damit, wenn Kirchen entweiht werden. Ich habe in Schottland einmal gesehen, dass eine Kirche mal eben zum Supermarkt umfunktioniert wurde – da hat sie eindeutig ihre Seele verloren, aber hier? In Maastricht hat man die Kirche Kirche sein lassen – die Regale der Buchhandlung können mit wenig Aufwand und ohne Schäden anzurichten, wieder entfernt werden, sollte eines Tages beschlossen werden, die Kirche wieder ihrer alten Bestimmung zuzuführen. Das Deckenfresko ist atemberaubend und dann diese wunderbare Atmosphäre und die seelige Zufriedenheit in den Gesichtern der Menschen, die hier ihre Bücher kaufen oder einfach mal für ein paar Minuten dem Alltag entfliehen, haben mich tief beeindruckt.

Ein wunderbarer, doppelt-heiliger Ort.

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Fruchtiges Leckerli – Kiwi-Ingwer-Smoothie

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Ja. Ich. Lebe. Noch.
Zum Wochenende jetzt ein Power-Smothie-Rezept.
Bei der Zutatenliste hatte ich erst Angst, dass das Ganze zu sauer wird, aber die Banane schlägt das überschüssige Saure einfach in die Flucht, ohne dabei penetrant zu sein. Und das kommt von mir – einer waschechten Bananenverächterin. Seit ich als Kind mal in eine faule Banane gebissen habe  … aber das ist eine andere Geschichte.

Also  für 2 Portionen braucht ihr
2-3 Kiwis
1 Banane
2 Orangen
1 Limette
1 daumendickes Stück Ingwer  – der macht aus dem Smoothie einen echten Knüller.

Alles schälen und kleinschneiden bzw. pressen und das Stück Ingwer schälen und durch eine Knoblauchpresse jagen. Dann alles zusammen mixen, auf zwei Gläser verteilen und mmmmmhhh!

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Blogparade: Mein Lieblingsding – Papas Armband

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Vor ein paar Tagen hat mein liebster Ex-Kollege M. bei Facebook und auf seinem Blog Sprachrhythmus zu einer Blogparade aufgerufen. Beschreibe dein liebstes Ding. Ich habe zwar keine Ahnung, ob ich die Abgabefrist noch einhalten kann – aber mitmachen will ich trotzdem. Ich habe ein Lieblingsding. Es ist ein kleines Stück Schmuck. Von sich aus – also materiell gesehen – wohl eher wertlos, aber emotional, eines der wichtigsten Dinge, das ich besitze: Ein Armband. Ein inzwischen sogar kaputtes Armband. Ein Armband, das viele Jahre recht lieblos in einer Schublade versteckt verbracht hat, weil ich es nicht mehr verlieren wollte. Ein Armband, das die letzte Erinnerung an meinen Vater ist. Ein Armband, das wir – gemeinsam mit einem ganz ähnlichen Zweiten – nach seinem Tod in seiner Wohnung gefunden haben. Ein Erbstück. Ein posthumes Geschenk. Eine Erinnerung.

Neben der Erinnerung an meinen lieben Papi, verbinde ich mit diesem Armband – recht unscheinbar übrigens – silbrig mit grün-bläulich-schimmernden Steinen (einige fehlen auch schon 😦 ) zum einen einen großen Verlust mit nachträglichem Wunder und große Freude und das Gefühl der Geborgenheit.

Vielleicht zuerst das Verlust-Wunder. Als solches kann man es wirklich bezeichnen. Ganz am Anfang – vor fast 17 Jahren also – ich muss etwa 14 Jahre alt gewesen sein, habe ich es jeden Tag getragen. Papi sollte bei mir sein. Und dann: der schwarze Tag. Ich habe es in der Schule getragen und dann, plötzlich – ich glaube nach der ersten Pause – merkte ich es. Das Armband war nicht mehr da. Hing nicht mehr an meinem rechten Handgelenk. Schimmerte mich nicht mehr an, wenn ich es in die Sonne hielt. Ich schaute unter meinem Tisch nach, unter dem Stuhl, in der Tasche, zwischen Heften und Büchern, räumte mein Schlamperl aus, drehte es auf links … Aber nichts: Ich hatte es verloren. Die kommende Unterrichtsstunde zog an mir vorbei – heute weiß ich nicht einmal mehr, welches Fach es damals war. Ich schätze mal Mathe – war immer doof – würde also passen 😉 Ich hatte nur einen Gedanken: Ich musste zum Hausmeister. Meinen Verlust melden. Mein wertvollster Besitz war weg.

„Armband?“ Habe ich nicht, sagte unser Hausmeister später zu mir. „Kriegste bestimmt auch nicht wieder. Aber ich kann ja mal gucken“ – DANKE. Genau das wollte ich hören. Die Stunden und zwei weitere Tage vergingen – und dann plötzlich – als ich während einer weiteren Unterrichtsstunde – vermutlich Religion (fand ich gut und passt zum Wunder) war es wieder da. Als ich nach einem Stift in meinem Schlamperl kramte, hielt ich es plötzlich in der Hand. UNGLAUBLICH. Bis heute weiß ich nicht, wie es dort wieder reingekommen ist. Und ganz ehrlich? Es ist mir auch total egal! Um auf Nummer sicher zu gehen, habe ich es dann gut verstaut und eine Ewigkeit – mehr als ein halbes weiteres Leben lang – nicht mehr getragen. Bis zum letzten Jahr. Auch wenn es nicht mehr ganz heil war, es hatte seinen großen Auftritt zu meiner Hochzeit. Etwas Altes. Braucht man doch. Ich hatte mein kleines Wunder und die Erinnerung an meinen Vater dabei – an diesem wunderschönen Tag.

2015 im Rückblick – Danke und HAPPY NEW YEAR!

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 2.700 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 45 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

[Just read] „Der Hof“ von Simon Beckett

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Das Tolle an einer Lebensmittelvergiftung? Nein, da gibt es nichts Tolles dran. Wenn man aber das Schlimmste überstanden hat, kann man es sich, wenn man ja sowieso den ganzen Tag auf dem Sofa herumliegt, auch gleich mit einem Buch gemütlich machen. Das hebt die Stimmung und macht garantiert noch schneller gesund 🙂
Vor allem dann, wenn das Buch, wie in meinem Fall, total genial ist.

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Also Leseempfehlung für „Der Hof “ von Simon Beckett! Interessante Geschichte mit vielen Geheimnissen, skurrilen Charakteren und überraschenden Wendungen. Ein Buch, das zurecht ewig auf der Bestsellerliste stand. Mehr will ich gar nicht erzählen. …

Ich habe es mir übrigens von der Freundin meiner Schwiegermutter geliehen – man ist doch immer wieder verblüfft, was der Buchgeschmack so über einen Menschen verrät, den man längst zu kennen glaubt 😉