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Mozart wacht auf ist ein hübsches kleines Buch, das mich während des Lesens begeistert und oft zum Lachen und Lächeln gebracht hat. Die Leute, die mir im Zug gegenüber sitzen vermuten wahrscheinlich öfter, dass ich einen Dachschaden habe oder mit ihnen flirte 😉 Man findet sich plötzlich selbst im modernen Wien wieder, das so anders ist, als das von dem Mozart träumt.

Wermutstropfen: Die Auflösung am Ende ist ein wenig konfus und nach der herrlichen Geschichte doch enttäuschend – für mich. Auf der anderen Seite lässt Eva Baronsky uns aber selbst die Wahl, was wir aus ihrer Zeitreise machen – oder auch nicht.

Fazit: Für mich ein absolut gutes „Zugbuch“*, auch auf nicht allzu langen Strecken und auf überfüllten Bahnsteigen (im Sonnenschein).

* In meiner Tasche findet sich immer ein Buch – ohne fühle ich mich ziemlich nackt. Da ich relativ viel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahre unterscheide ich in Zugbücher und Nicht-Zugbücher. Letztere sind vor allem dicke Schinken, die in meiner Tasche viel Platz wegnehmen und zu schwer zum ständigen Herumtragen sind. Zugbücher sind in den meisten Fällen vor allem praktisch in der Handhabung, aber auch die Länge der Kapitel spielt eine Rolle – vor allem auf Kurzstrecken sind viele kurze Kapitel Gold wert.

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