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Ich weiß auch nicht, irgendwie bin ich in diesem Jahr dem Krimi-Wahn verfallen. Woran das liegt? Keine Ahnung, eventuell daran, das mir im Moment selbst die ein oder andere Idee für einen Krimi im Kopf herumschwirrt. Vielleicht suche ich noch ein bisschen Inspiration.

Irene Rodrians Krimi Meines Bruders Mörderin hat jedenfalls alles, was ein guter Krimi mitbringen sollte: Er ist spannend – gerade, weil man als Leser von Anfang an die Wahrheit kennt (ein bisschen wie früher bei Columbo im Fernseher – ach lang ist’s her!).

Der Fall spielt in Barcelona zu San Juan. Der Millionär Robert Reimann wird tot in seiner Garage aufgefunden – vermutlich ermordet. Aber wer ist die zweite Leiche und warum werden alle Spuren am Tatort bloß so schnell vertuscht und der Fall übereilt abgeschlossen?

Diese Fragen stellt sich auch die Polizistin Pia, die mit den Strukturen ihrer Behörde nicht mehr klar kommt und deshalb gemeinsam mit der Journalistin Janet und der Anwältin Dagmar ihre eigene Detektei gründet, um den Fall wahrheitsgemäß aufzuklären.

Sympathische Figuren, Spannung, tolle Beschreibungen – vor allem von den Gerichten, die Pia so kocht – ich fands ein tolles, kurzweiliges Lesevergnügen und habe nun auch Barcelona auf meiner kurzfristigen Reiseplanungsliste.

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