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Es ist schon ein bisschen her, dass ich die Eragon-Reihe abgeschlossen habe – endlich (!), aber einen kleinen aber feinen Eintrag hat sie auch jetzt natürlich noch verdient.

Eragon 3 und 4

Band 1 und 2, sowie den Anfang von Teil 3 habe ich bereits vor einigen Jahren (drei, vier???) als Hörbücher, vor allem beim Bügeln, gehört. Aber ganz ehrlich: Ich bin kein Hörbuch-Gourmet – ganz im Gegensatz zu meinem Liebsten, der Literatur hauptsächlich auf die Ohren bekommt. Deshalb bin ich vor einiger Zeit dann doch wieder aufs TV zum Bügeln umgestiegen (Downton Abbey, Sherlock und natürlich Grey’s Anatomy). Und dann haben es irgendwann die Taschenbuch-Versionen von Eragon 3 und 4 in mein Regal geschafft. Wobei das Wort Taschenbuch hier irgendwie fehl am Platz ist bei jeweils beinahe 1000 Seiten.

Egal. Es hat mich tatsächlich eine ungewöhnlich große Menge Zeit gekostet, die beiden Bücher zu lesen. Für beide zusammen habe ich etwa sechs Wochen gebraucht. Das liegt zum einen natürlich daran, dass ich beim dritten Band erst einmal wieder in die Geschichte hinein finden musste. Hier ist der recht umfassende Rückblick auf die bisherige Handlung eine sehr große Hilfe! Auch die Geschichte selbst, die alte Sprache und die Sprache einiger Charaktere fördern das Lesetempo nicht wirklich. Dafür sind die Kapitel unterschiedlich lang, was ich wiederum sehr erfrischend finde.

Die Geschichte um Eragon, seine blaue Drachendame Saphira, die Elfe Arya und die Schlacht der Varden gegen den fiesen Galbatorix ist im Grunde sehr spannend – an einigen Stellen aber tatsächlich recht langatmig. Ich werde nicht viel mehr dazu sagen, es ist die typische Geschichte von Gut gegen Böse und einem jungen Helden, der sich selbst und in diesem Fall auch seinen wahren Namen finden muss – um am Ende seine Ziele zu erreichen. Die Charaktere sind in den meisten Fällen toll „gezeichnet“, mit all ihren Ecken und Kanten. Vor allem die innige Verbindung von Saphira und Eragon ist wunderbar dargestellt.

my personal Saphira

Das Ende fand ich tatsächlich ziemlich enttäuschend. Aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache.

So. Damit habe ich das Jahr 2014 hier im Blog lesetechnisch erst einmal verarbeitet. Bis auf einige wenige Ausnahmen, habe ich zu jedem gelesenen Buch ein paar Worte geschrieben. Es hat Spaß gemacht. Also macht euch auf weitere Rezensionen für 2015 gefasst! Ich freu mich drauf!


Eragon 3 – Die Weisheit des Feuers und Eragon 4 – Das Erbe der Macht stehen in meinem Regal natürlich nebeneinander und zwar zwischen Look Back in Anger (engl.) von John Osbourne und The Birthday Party (engl.) von Harold Pinter.  

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